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Verein Club 598 Freunde der Ybbstalbahn

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ybbstalbahn-club598 at aon.at

Vereinsgeschichte

1973

Am 26. Oktober 1973 wurde der Club 598 im Anschluß an die Jubiläumsfeierlichkeiten zum 75 jährigen Bestand der Ybbstalbahn im Gasthof Rettensteiner in Hollenstein an der Ybbs gegründet.

1974

Ankauf von zwei schrottreifen Dampflokomotiven der Reihe 598, nämlich 598.02 und 598.03 mit der K.u.k. Bezeichnung Yv.2 und Yv.3, beide Baujahr 1896. Kaufpreis ATS 80.000.- (ca. EUR 5.800,-). Die ÖBB erlauben das Abstellen der Lokomotiven auf einem Seitengleis im Bereich des Lokalbahnhofes Waidhofen an der Ybbs. Vorerst wird im Freien gearbeitet, später kann ein provisorischer Holzschuppen errichtet werden.

1974 – 1979

Generalreparatur der 598.02 (Yv.2) in Eigenregie mit insgesamt über 7000 Arbeitsstunden und einem Gesamtkostenaufwand von ATS 500.000.- (ca. EUR 36.000,-).

13./14. Oktober 1979

Die Wiederinbetriebnahme der 598.02 mit Dampfsonderzügen von Waidhofen an der Ybbs nach Kienberg (70,9 km) mit rund 600 Fahrgästen und Festveranstaltungen in allen größeren Bahnhöfen wird zum größten Volksfest auf Rädern für die Region Ybbs- und Erlauftal.

Ab 1979

Dem Club 598 gelingt es, in der Sommersaison Dampfsonderzüge, insbesondere nach Lunz am See zu führen, aber auch Züge nach Ybbsitz und Hollenstein werden sehr gerne gebucht.

1988

In Zusammenarbeit mit den örtlichen Eisenbahnern kämpft der Club 598 für die Erhaltung der Bergstrecke als öffentliches Verkehrsmittel. 15.000 Unterschriften werden in kürzester Zeit gesammelt, die Printmedien unterstützen die Aktion vorbildlich. Trotzdem ist das Aus für die Bergstrecke Lunz – Kienberg mit dem Fahrplanwechsel am 28. Mai 1988 nicht aufzuhalten.

1979 – 1996

Sehr erfolgreich werden bestens frequentierte, planmäßige Dampfbummelfahrten und bestellte Dampfsonderzüge durchgeführt. Die Beförderungspreise der ÖBB steigen jährlich um ca. 10% und werden 1996 um satte 37% erhöht. Aufgrund dieses Preisdiktates können diese Fahrten in den folgenden Jahren nicht mehr stattfinden.

1996

Ankauf der historischen, zweiachsigen Waggongarnitur von den ÖBB um ATS 196.000.- (ca. EUR 14.200,-) bestehend aus den drei Personenwagen Nr.: 3851, Nr.: 3854 und Nr.: 3855, sowie dem Dienstwaggon Nr.: 6851-5. Beginn der Wiederinstandsetzung der 598.03, vorerst gemeinsam mit den Mitarbeitern der Zugförderung Waidhofen.

1998

Teilnahme mit allen Fahrzeugen des Club 598 am Jubiläumszug 100 Jahre Ybbstalbahn am 17. Mai von Waidhofen nach Lunz. In weiterer Folge Zusammenarbeit mit dem Verein ÖGLB (Österreichische Gesellschaft für Lokalbahnen). Einsatz der Fahrzeuge (Dampflokomotive 598.02 und Personenwaggons) auf der Bergstrecke zwischen Lunz und Kienberg.

1999

Beginn mit dem Zusammenbau des Fahrgestelles der 598.03 und des dazugehörigen Drehgestelles.

28. Juni 2000

Unter dem Titel „Zusperren ist keine Lösung“ organisiert der Club 598 gemeinsam mit dem Verein Fahrgast eine Protestveranstaltung in Ybbsitz für den Weiterbestand der Ybbstalbahn.

16. September 2000

Nach drei Saisonen auf der Bergstrecke: Rückführung als Leerzug der Dampflok 598.02 und der historischen Wagengarnitur nach Waidhofen-Lokalbahnhof.

2001

Sehr intensiv bemüht sich der Club 598 um den Weiterbestand und die Verbesserung der Ybbstalbahn als öffentliches Verkehrsmittel. Neben Briefaktionen und Telefongesprächen mit allen maßgeblichen Politikern und Entscheidungsträgern unterstützt der Verein auch tatkräftig die Aktivitäten des „Ybbsitzer Künstler-Proponentenkomitees“ zur Rettung der Ybbstalbahn.

2002

Nach großen Planänderungen für den Schillerpark-Citytunnel bleibt der Lokalbahnhof bestehen und auch unser Gelände rund um den provisorischen Lokschuppen. Dadurch konnten unsere Reparaturarbeiten an der Yv.3 „im Freien“ ohne Probleme weitergehen. Von der Gemeinde Ybbsitz konnte der Personenwaggon 3608 (Haubendachler) um ATS 10.000,- (ca. EUR 700,-) erworben und am Lokalbahnhof abgestellt werden.

Die Österreichischen Bundesbahnen kommen nach schwierigen Verhandlungen dem Club 598 sehr entgegen, so dass wesentlich mehr Dampfsonderfahrten zu publikumsfreundlichen Preisen durchgeführt werden können.

2003

Vom 10. bis 12. Oktober feiert der Club 598 sein 30-jähriges Bestehen. Neben dem Festakt im Waidhofner Rathaus werden je ein Dampfsonderzug nach Ybbsitz und Lunz am See geführt. In allen Bahnhöfen entlang der Strecken gibt es freundlichsten Empfang, meist mit Blasmusik und Grußbotschaften der örtlichen Bürgermeister.

Von der Ybbsitzer Pfadfindergruppe kann die Remise in Ybbsitz übernommen werden. Sie wird ab sofort für Reparaturarbeiten an den Fahrzeugen genutzt.

Auf Einladung der ÖBB nimmt die Yv.2 als Gastlokomotive am Heizhausfest in Obergrafendorf aus Anlass des 115-jährigen Bestandes der Österreichischen Schmalspurbahnen teil.

13 äußerst gut besuchte Nostalgiefahrten bereichern den Tourismus der Region.

2004

Neben 12 Nostalgiefahrten führt der Club 598 die dritte Hauptuntersuchung der Yv.2 durch. Es wird nicht nur der Rohrsatz getauscht, sondern auch die drei Antriebsachsen werden neu bereift.

Anfang Dezember kann der Energiewaggon Dfi/s 6851 in Betrieb genommen werden. Damit ist die Beleuchtung und Heizung der Personenwaggons ohne Probleme möglich. Das Nachschieben mit einer Diesellokomotive für Heizzwecke entfällt.

2005

9 Nostalgiefahrten können erfolgreich veranstaltet werden.
Eine nochmalige Abnahme des Energiewaggons wird von ÖBB-Technikern durchgeführt.

2006

Hinsichtlich der musealen Aktivitäten ist dieses Arbeitsjahr mit 1906 ehrenamtlichen Arbeitsstunden sehr intensiv.

Im August gibt es im oberen Ybbstal viele Hochwasserschäden an der Trasse. Die Ybbstalbahn wird für vier Monate gesperrt.

Der 110. Geburtstag unserer Dampflokomotive Yv.2 kann nur eingeschränkt gefeiert werden. Es kann nur die Strecke bis Opponitz und bis Ybbsitz befahren werden.

2007

Unter dem Motto „Feuer & Erde“ findet in Waidhofen an der Ybbs und St. Peter in der Au die NÖ Landesausstellung statt. Der Club 598 führt dazu Kurzzüge bis Gstadt. Erstmals wird durch Heizen mit Holz versucht, CO2-neutral den Dampfkessel der Yv.2 zu betreiben. Für die Kurzstrecke funktioniert dies einwandfrei.

Ein weiteres „Jahrhunderthochwasser“ im September legt wiederum die Ybbstalbahn lahm.

 

2008

Nach 210 Tagen, am 5. April, ist der Betrieb nach dem Hochwasser 2007 von Waidhofen nach Lunz am See wieder uneingeschränkt möglich.

Die über mehr als ein Jahrzehnt dauernden Verhandlungen zwischen ÖBB und Club 598 zum Ankauf des 1300 m² großen Areals beim Lokalbahnhof für das Museum finden ein jähes Ende, weil die Stadtgemeinde Waidhofen an der Ybbs diese Fläche für Parkplätze beansprucht.

Am 30. August veranstaltet der Club 598 gemeinsam mit dem Verein Pro Ybbstalbahn unter dem Titel „Die moderne Ybbstalbahn“ ein Forum.

2009

Trotz enormen Widerstandes aus der Bevölkerung zeichnet sich immer mehr das Aus für die Ybbstalbahn ab. Am 24. September wird vom Land Niederösterreich ein Busverkehrskonzept für das Ybbstal  in Ybbsitz vorgestellt.

Der Club 598 gründet mit weiteren Proponenten die „Ybbstalbahn Entwicklungsgenossenschaft“. Ein Gesamtmobilitätskonzept als Weg in die Zukunft, welches die Region Ybbs- und Erlauftal mit Bus und Bahn erschließt.

2010

Der Club 598 bemüht sich sehr ernsthaft weiter um den Erhalt der Ybbstalbahn. Im Besonderen die BOB (Bayrische Oberlandbahnen) zeigen großes Interesse für die Ybbstalbahn. Sie erstellen ein sehr attraktives Angebot für einen Bahnverkehr im Stundentakt Waidhofen an der Ybbs – Ybbsitz und Waidhofen an der Ybbs – Lunz am See. Das Land Niederösterreich lehnt jedoch ab.

 

2011

„Speed kills“, dieses englische Synonym, gefasste Pläne rasch umzusetzen, soll auch für die Ybbstalbahn gelten. Mit dem Beschluss aller Bürgermeister der Region am 22. März 2011 soll ohne Abwarten rechtlicher Bescheide der Abbau der Schienen erfolgen.
Der Club 598 kann mit Hilfe eines Rechtsanwaltes dies verhindern.

 

2012

In diesem Jahr haben sich die Turbulenzen bezüglich Ybbstalbahn enorm gesteigert. Vom sofortigen, endgültigen Aus, dem Abriss der Schienen bis zum „Vielleicht geht es doch noch weiter“, ein ständiges Auf- und Ab mit großem Niederschlag in den Medien.

Eine Plakataktion des Clubs in allen Orten des Ybbstales findet beachtliches Echo.

2013

Am 19. Februar empfängt Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll eine kleine Delegation unter Führung des Club 598. Es steht nochmals zur Debatte, ob es für das Ybbstal Radweg und Bahn geben soll.

Einen Monat später wird in Lunz am See die gesamte Thematik neuerlich einer kritischen Prüfung unterzogen. Trotz der deutlichen Signale des Landeshauptmannes kommt es 2013 zu keiner Lösung.

Im April fahren Clubmitglieder nach Passau, um das positive Beispiel der Ilztalbahn zu besichtigen, förderungsfähig durch den Bayrischen Landtag.

In einem besonderen Kraftakt kann der Club 598 während des Sommers auf dem NÖVOG-Gelände am Hauptbahnhof Waidhofen an der Ybbs einen provisorischen Lokschuppen errichten.

2014

Nach sechs Jahren intensiven Bemühens um den Weiterbestand der Ybbstalbahn müssen wir im Frühjahr zur Kenntnis nehmen, dass die Schienen zuerst von Göstling bis Hollenstein abgebaut werden. Eine Reihe von Protestaktionen in Hollenstein, Ybbsitz, Opponitz und eine Menschenkette sowie ein Lichterzug in Waidhofen sind erfolglos.

Um den Abbau der Schienen zu verhindern, besetzt der Club 598 bei der Haltestelle Gaisulz, trotz großer Polizeipräsenz, die Bahntrasse über mehrere Tage. In dieser Streiksituation erklärt der Obmann des Radwegvereines als bevollmächtigter Verhandler: „Das durchgehende ca. 6m breite Trassenband, zwischen Gstadt und Ybbsitz steht für einen allfälligen touristischen Betrieb einer Bahn zur Verfügung.“ Auf Grund dieser Zusage wird der Streik abgebrochen.

Eine von den Politikern geforderte Machbarkeitsstudie für den Betrieb einer Tourismusbahn zwischen Waidhofen – Gstadt – Ybbsitz wird vom Club 598 in Auftrag gegeben.
Trotz aller schwierigen Umstände werden am Waggon 3609 rund 500 Stunden gearbeitet.

2015

Bei der 42. Generalversammlung am 14. März werden die Statuten den neuen Gegebenheiten angepasst und am 6. Mai von der Behörde genehmigt.

Die Machbarkeitsstudie zur Tourismusbahn wird am 1. Juli dem Landesverkehrsplaner in St. Pölten vorgestellt und für gut befunden.
Im Herbst wird diese Studie im Gemeinderat der Stadt Waidhofen an der Ybbs und im Gemeinderat des Marktes Ybbsitz präsentiert.

Am 8. Juli werden die vom Club 598 gekauften drei Schafkäseexpresswaggons entladen und am noch vorhandenen ÖBB-Schmalspurgleis abgestellt.

Fast wie früher in gewohnter Weise wird an den Fahrzeugen des Vereines gearbeitet. Insgesamt werden 1046 Stunden geleistet, wobei die meisten Stunden für die beiden Haubendachler 3608 und 3609 auflaufen. Auch der Abbau des Provisoriums am Lokalbahnhof und das Übersiedeln allen Materials sind zeitlich sehr aufwändig.

2016

Das Prinzip Hoffnung (Philosoph Ernst Bloch, 1885 – 1977) ist prägend für das ganze Jahr. Zahlreiche Schreiben und ebenso Gespräche mit allen maßgeblichen Verantwortungsträgern und Politikern kennzeichnen die Tätigkeit des Vorstandes.

Anfang Dezember ein Lichtblick: Im Rahmen des Gemeinderates Waidhofen wird im Ressort Tourismus und Sport eine Arbeitsgruppe Tourismusbahn Waidhofen – Gstadt – Ybbsitz gegründet.

2017

Am 16. Jänner 2017, noch in der auslaufenden Periode des Gemeinderates, bereits mit Sicht auf die Neuwahl, erfolgte die konstituierende Sitzung eines „Arbeitskreises Tourismusbahn“.
Weitere Sitzungen dieses Arbeitskreises fanden im März und April statt.
Auf Anregung der Marktgemeinde Ybbsitz wird ab April eine „Anrainerwerkstatt“ zu einer sinnvollen und adäquaten Nutzung des Bahnhofsareals in Ybbsitz eingerichtet. Vertreter des Club 598 arbeiten auch hier mit. Wesentliches Anliegen des Clubs ist dabei, das Trassenband für modernen Zugsverkehr zu nutzen, aber auch die beiden denkmalgeschützten Gebäude im Sinne des besonderen Kulturerbes als lebendige Erinnerung an die Leistungen unserer Vorfahren zu erhalten und zu nutzen.

Enttäuschend das Ergebnis einer Besprechung mit Politikern am 29. Mai im Waidhofner Rathaus, wo den Vertretern des Club 598 von Bürgermeister Hofmarcher, Ybbsitz, dargelegt wurde: „Das Trassenband mit einer Breite von 6 m steht für eine öffentliche Infrastruktur zur Verfügung (Glasfaser, Kanal, Telefon, Bahn). Ein politischer Wille zur Erhaltung des Schienenstranges ist in der Marktgemeinde nicht gegeben!“
Im Laufe des Jahres werden die Schienen entfernt.
Im Herbst stellt der Club der Gemeinde Hollenstein einen vierachsigen Schafkäsexpress-Waggon als Leihgabe zur Verfügung. Es soll darin ein „Zeitreise-Museum“ entstehen.
Am 30. November wird eine Räumungsklage gegen den Club 598 verhandelt. Es sollen die vereinseigenen Fahrzeuge vom Gelände der NÖVOG entfernt werden, eine Befristung wird vereinbart.
Im Dezember sondieren die Vertreter der Gemeinden Lunz und Göstling und der Waidhofner Bürgermeister mit dem Club im Rathaus Göstling die Möglichkeit eines touristischen Bahnbetriebes zwischen Göstling, Lunz und Kienberg.

2018

Am 22. Februar wird in einer weiteren gerichtlichen Verhandlung die Frist zur Räumung des NÖVOG-Areals bis Ende 2018 erstreckt.
Auf Wunsch der Politik treffen sich am 25. April im Waidhofner Rathaus Vertreter des Vereines Bergstrecke (ÖGLB), des Club 598 und der Mostviertel Tourismus GmbH, um eine Zusammenarbeit der beiden Vereine für einen Bahnbetrieb zwischen Göstling, Lunz und Kienberg zu vereinbaren.
Eine weitere Zusammenkunft mit den politischen Vertretern gibt es am 11. Juni, wobei ein sehr großzügiges touristisches Konzept entwickelt wird. Dem Club 598 wird der Ankauf des Heizhauses in Göstling vorgeschlagen, die touristischen Dampfzugfahrten sollen vorerst zwischen Göstling und Lunz stattfinden. Nach Reparatur der restlichen Strecke über den Berg (ca. 7 km) sollen dann auch Fahrten mit der Yv.2 bis nach Kienberg möglich sein. Für dieses Projekt, in welches die ÖGLB und der Club 598 eingebunden sind, kann man sich seitens der Politik auch eine Förderung vorstellen.
Bei der nächsten Besprechung am 25. Juli werden diese Pläne von der Politik als „nicht mehr relevant“ gesehen, sondern es soll doch nur mehr das Reststück der Ybbstalbahn, die Bergstrecke zwischen Lunz und Kienberg, touristisch genutzt werden.
Anfang August stellt die Firma Geoconsult die Endrechnung für die Machbarkeitsstudie der Tourismusbahn Waidhofen – Gstadt – Ybbsitz.
Am 16. August kommt es zu einem weiteren Gespräch mit den Politikern und den beiden Vereinen im Gemeindeamt Lunz am See. Anschließend wird das Areal rund um Bahnhof Lunz von den Teilnehmern besichtigt.
Mit Bescheid des Bundesdenkmalamtes vom 5. September 2018 wird die Dampflokomotive Yv.2 (598), Baujahr 1896, unter Denkmalschutz gestellt.
Zum „Tag des Denkmals“ öffnen sich die Tore des provisorischen Schuppens und unsere „Eiserne Schöne“ wird von vielen Interessenten begeistert bewundert.
Eine neuerliche Besprechung am 3. Oktober im Töpperschloß Neubruck zwischen Politik, der NÖVOG und den beiden Eisenbahnvereinen, sowie dem Betreiber des Schienenrades führt zu Änderungen. Der Heimatbahnhof für den Club 598 ist endgültig Lunz am See, der Ankauf des Heizhauses in Göstling und Dampfzugfahrten bis Lunz sind auf Weisung der Politik nicht möglich. Die Strecke zwischen Stiegengraben und Lunz steht für Fahrten mit dem Schienenrad zur Verfügung.
Obwohl der Ankauf des Heizhauses Göstling für den Club nicht möglich ist, mähen Ende Oktober Clubmitarbeiter das komplette Bahnhofsareal.
Um dem Vandalismus in Waidhofen ein wenig Einhalt zu gebieten, werden die Fenster der Schafkäsexpresswaggons eingeglast und mit Holzverkleidungen gesichert.
In mehreren Arbeitsgesprächen zwischen der NÖVOG und dem Club wird der Pachtvertrag für das Abstellen von fünf Fahrzeugen und einer Dampfmaschine am Gelände der NÖVOG ausformuliert, welcher ab 1. Jänner 2019 gilt.